Technik und Regenchaos……..
Hoch motiviert und mit dem Ziel die Führung Berg-Cup zu übernehmen kamen wir Freitags gegen 14 Uhr in Hausen an !!
Samstags Früh war der Kadett fertig und vorbereitet fürs Training nur unser Fahrer war recht zermürbt, da er wegen Magenproblemen fast nicht geschlafen hatte. . Holger fuhr vom Start weg gleich mit dem größten Topspeed und bis zur Weihnachtsgeraden lief es auch recht gut . Er bemerkte nur den Geruch von verbranntem Öl, beim anbremsen auf die rechts dann kam aus der Motorhaube dann so viel Qualm das er die Strecke fast nicht mehr sah er nahm gas weg schaute auf die Instrumente die aber alles OK sagten so gab Holger wieder gas und bei jedem Anbremsen hatte er extremer Rauchaustritt aus der Haube. Eigentlich wäre es besser gewesen, er hätte angehalten wegen Brandgefahr aber er fuhr bis ins Ziel zwar mit einem Auge auf dem Display und ohne jeglichen Fahrrythmus und hatte trotzdem die zweitbeste Trainingszeit 1,1 sec. hinter Dieter Rottenberger der eine starke 1,56.671 fuhr!
Wir standen dann ewig hinter dem Ziel bis wir abgeschleppt wurden. Im Fahrerlager angekommen wurde die Ursache „Ventildeckeldichtung“ die es vorne komplett rausgedrückt hatte schnell behoben und alles gereinigt.
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Im zweiten Trainingslauf dann wieder Probleme mit massivem Ölverlust was dann letztlich am Ventildeckel lag, Holger fuhr trotzdem eine 1,56.365 was Trainings Bestzeit bedeutete.
Mit neuem Ventildeckel ging es dann zum dritten Trainingslauf wo Holger eine sichere 1,56.513 fuhr und damit 0,5 sec schneller war als der Rest der Klasse!
Der 4. Trainingslauf war freiwillig aber wir fuhren, da Holger an mehreren stellen der Strecke nicht mit sich zu frieden war, das hatte dann zur folge das Holger regelrecht entfesselt eine 1,55.808 was die absolute Trainingsbestzeit in der Klasse war fast eine sec. vor Dieter Rottenberger !!
Sonntags Morgen dann einsetzender Regen vor dem ersten Rennlauf und ein immer noch gesundheitlich angeschlagener Fahrer der Nacht wieder fast nicht geschlafen hatte!!
Dann begann das „Chaos“. Holger fuhr mit Intemedien an den Start was bis dato die beste Entscheidung war , er konnte trotz nasser Strecke und immer stärkeren Regens fahren fast wie im Trockenen , jede Kurve im gleichen Gang wie mit Slicks im Trockenen aber dann die Ernüchterung 100 Meter vor dem Ziel rote Flagge wegen Technischem Defekt von Norbert Wimmer ….. schade wäre mit Sicherheit im Bereiche der 2 Minuten Grenze gewesen.
Bis dann der Rennleiter kam schüttete es regelrecht und er hatte bei der Rückführung an den Start massiv Probleme mit Aquaplaning, so dass er am Start den Rennleiter fragte ob er aus Sicherheitsgründen auf Regenreifen wechseln könnte, denn es ist lebensgefährlich nun mit Intermedien zu fahren. Der Rennleiter hat gesagt das geht in Ordnung der Sicherheit wegen, um uns zu vergewissern fragten wir ihn ein zweites Mal ob wir wechseln dürften und er bekam die gleiche Antwort. Bevor wir nun wechselten fragte er auf anraten von Anwesenden ein drittes Mal ob er wechseln dürfte mit dem Zusatz „ob es wirklich in Ordnung geht dass ich wechsle, da ich doch im Park Ferme stehe“, Der Rennleiter sagte ja das geht klar Sicherheit geht vor. Was für uns unverständlich und traurig ist, ist dass uns sogar ANGEBLICHE gute Freunde und Rennkollegen dafür regelrecht beschimpften und uns einen unerlaubten Wettbewerbsvorteil unterstellten, was nicht richtig ist, da wir 3 mal fragten , die Bedingungen viel schlechter waren und es uns nur um die Sicherheit ging.
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Holger fuhr dann trotz mit Abstand den schlechtesten Bedingungen noch eine 2,06.832 was bis dahin die 2 schnellste Zeit war 8/100 hinter Mario Minichberger. Bei der Rückführung trennte auf einmal die Kupplung nicht mehr, im Fahrerlager angekommen stellten wir dann einen Kupplungsschaden fest. Ohne lang zu Überlegen versuchten wir das Unmögliche möglich zu machen und fingen an, die Kupplung zu wechseln für den 2ten Rennlauf!! Und der Hammer genau rechtzeitig zum letzten Aufruf hatten wir den Kadett wieder einsatzbereit und das in 40 min. was mit Sicherheit die absolute Bestzeit vom ganzen Wochenende war!!!
Am Vorstadt angekommen und das mit Slicks bei abgetrockneter Strecke kam nach dem die ersten 15 Fahrer unserer Klasse gefahren sind fing es an zu Regnen was in einen Wolkenbruch über ging so dass der Rennleiter die letzen 12 Autos mit uns als letztes Fahrzeug ins Fahrerlager zurück lies um auf Regenreifen zu wechseln.
Nach dem es nur noch leicht regnete startete der Rennleiter das Rennen wieder und wir konnten trotz wieder schlechtesten Bedingungen noch einen dritten Platz heraus Fahren wo wir mehr wie zu frieden waren und sogar unser vorgenommenes Ziel erreichten und die Führung in der Gesamtwertung des Berg-Cup übernahmen !!




































